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Aktuelles

Am Samstag, den 17.10.2020 fand die diesjährige Delegiertenversammlung des Landesbehindertenrats NRW als Videokonferenz statt. Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Vorstandswahl.



Delegiertenversammlung 2020

Die diesjährige Delegiertenversammlung findet vor dem Hintergrund der Corona-Krise in Form einer Videokonferenz am 17. Oktober statt.

Nähere Informationen erhalten die Delegierten über ihre Mitgliedsverbände.


Bianka Becker: Kämpferin für die Gleichstellung behinderter und chronisch kranker Menschen

Am 21. März 2020 verstarb unser langjähriges Vorstandsmitglied Bianka Becker aus Jülich nach kurzer schwerer Krankheit. Ihren 56. Geburtstag hatte sie gerade noch gefeiert. Trotz ihrer schweren Behinderung war sie auf mehreren Ebenen der Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen aktiv.

Den Landesbehindertenrat NRW (LBR NRW) vertrat sie im Landespflegeausschuss NRW und in der Ethikkommission für Präimplantationsdiagnostik der Ärztekammer Nordrhein. Auch nach ihrem Rückzug aus dem Vorstand des LBR NRW war ihre Kompetenz weiterhin geschätzt.

Wir werden sie vermissen. Sie war eine wahre Menschenfreundin!


Pressemitteilung - 12.05.2020

Landesbehindertenrat NRW fordert Stärkung der Gesundheitsämter und größere Sensibilisierung für den Schutz Millionen chronisch kranker und behinderter Menschen in NRW

„Lockdown-Lockerungen und Aufatmen können Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen leider nicht, im Gegenteil, Lockerungen können geradezu eine Lebensgefahr sein, wenn die Vorschriften nicht eingehalten werden.“ Gertrud Servos vertritt die circa 600 000 chronisch kranken und behinderten Menschen, die in der Selbsthilfe organisiert sind. Die Vorsitzende des Spitzenverbandes Landesbehindertenrat NRW (LBR NRW) appelliert an die Landesregierung, die örtlichen Gesundheitsämter über Landesmittel mit mehr Personal zur Stärkung der Infrastruktur auszustatten, um Infektionsketten nachzuverfolgen und Maßnahmen zu ergreifen. Darüber hinaus müsse noch mehr an der Aufklärung gearbeitet werden. Die Rechte der Menschen mit Behinderung, ihr Recht auf Selbstbestimmung, Teilhabe, Zugang zu Bildung und das Ziel eines inklusiven Arbeitsmarktes müssen, so wie in der UN-Behindertenrechtskonvention vorgeschrieben, gesichert werden!“



Als Spitzenverband der Selbsthilfe behinderter und pflegebedürftiger und chronisch kranker Menschen sowie ihrer Angehörigen nimmt der Landesbehindertenrat NRW die Gelegenheit wahr, zum o.g. Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Stellung zu nehmen.

Wir verzichten auf die Wiederholung der dem Antrag zugrunde gelegten Fakten und Sachzusammenhänge, die nicht bezweifelt werden, und beschränken uns auf die Kernpunkte der Kritik, die sich vor allem auf menschenrechtliche Fragen bezieht, auf die Missachtung des im Grundgesetz garantierten Selbstbestimmungsrechts (Art.1 GG, Art. 2 Abs. 1 GG, Art. 11 GG), auf die Verletzung der Würde und der Intimsphäre der Betroffenen.



Münster, 16.03.2020: Der Landesbehindertenrat NRW e.V. spricht sich dafür aus, sämtliche Leistungen der Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche mit Behinderung zusammenzulegen und rechtlich im Achten Buch Sozialgesetzbuch (Kinder- und Jugendhilfe, SGB VIII) zu verorten.

In der derzeitigen Diskussion über die Weiterentwicklung des Rechts der Kinder- und Jugendhilfe wird von vielen Seiten die Forderung erhoben, sämtliche Eingliederungshilfeleistungen für diese Personengruppe unabhängig von Art oder Schwere der Behinderung einheitlich der Kinder- und Jugendhilfe zuzuweisen und dort zu verorten.

Der LBR NRW e.V. schließt sich dieser Forderung ausdrücklich an.



Bitte vormerken: 30.11.2018 - Vertreterversammlung im Rahmen der Rahmenvertragsvergandlungen im FFFZ in Düsseldorf


Bitte vormerken: Delegiertenversammlung des LBR NRW am 25.08.2018 im Landhaus des LWL in Münster.


Bundesteilhabegesetz – Umsetzung in Landesrecht

Beratungssitzung vom 23.05.2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bedanken uns zunächst nochmals für die Gelegenheit, in der Beratungssitzung am 23.05.2017 in Ihrem Hause unsere Positionen zur Umsetzung des BTHG in Landesrecht vorzustellen.

Gerne nutzen wir hiermit auch die Möglichkeit, im Nachgang nochmals schriftlich Stellung zu nehmen. Dabei orientieren wir uns an der Reihenfolge der offiziellen Tagesordnungspunkte.



Neuer Vorstand des Landesbehindertenrates gewählt

Am 28.01.2017 ist der neue Vorstand des Landesbehindertenrates für die nächsten drei Jahre gewählt worden.

Ausgeschieden sind, nach langjähriger Mitwirkung, Geesken Wörmann, Horst Ladenberger, Bianka Becker und Regina Schmidt-Zadel.

Schwerpunktthemen der Fachtagung waren das Pflegestärkungsgesetz II und das Bundesteilhabegesetz. Sowohl die Referenten als auch die Teilnehmer der Tagung kritisierten, dass trotz der Verbesserungen die Chance verpasst worden sei, den von Betroffenen geforderten grundlegenden Paradigmenwechsel vorzunehmen.

Der Name "Bundesteilhabegesetz" sei Etikettenschwindel, denn von tatsächlicher Teilhabe sei man nach wie vor weit entfernt.


Erstellt am: 23.09.2016

Anforderungen an ein Bundesteilhabegesetz, Bericht der Landesregierung, Vorlage 16/4181

Stellungnahme des Landesbehindertenrates NRW (LBR)

In dem Sachstandsbericht des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales NRW (MAIS) wird der Gesetzesentwurf des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) mit den im Plenarbeschluss des Landtags vom 30. April 2015 formulierten Anforderungen verglichen. Dabei kommt die Landesregierung zu der Bewertung, dass ein "Großteil der in diesem Beschluss enthaltenen Punkte (…) Einzug in den nun vorliegenden Entwurf des BTHG gehalten" habe. Dieser Bewertung können wir uns nicht anschließen. Vielmehr bleibt der Gesetzesentwurf in vielen entscheidenden Punkten hinter den Anforderungen zurück. Eine Anpassung des Leistungsrechts an die Vorgaben der UN-BRK erfolgt nur teilweise.



[ ] Am 5. September 2015 findet in der Stadthalle Mülheim die Verleihung des Inklusionspreises des Landes NRW im Rahmen des 4. Landesbehindertages statt. Es handelt sich um eine gemeinsame Veranstaltung vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW und des Landesbehindertenrates NRW.



Menschen mit Behinderung sollen gemäß UN-Behindertenrechtskonvention mitreden

Köln. 09. Februar 2015.

Beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) wird es künftig einen "LVR-Beirat für Inklusion und Menschenrechte" geben, der den LVR-Ausschuss für Inklusion der 14. Landschaftsversammlung Rheinland berät. Der neue Beirat wird zu einem großen Teil aus Menschen mit Behinderungen und deren Selbstvertreterorganisationen bestehen; sie sollen die politische Vertretung des LVR als Expertinnen und Experten in eigener Sache beraten.



Landesdelegiertenversammlung am 24.03.2012

Die Delegiertenversammlung des LBR findet am 24.03.2012 um 10.00 Uhr in den Räumen des Landschaftsverbandes Rheinland in Köln-Deutz statt.


Programm / Öffentlicher Teil

09.30 Uhr
Begrüßungskaffee

10.00 Uhr
Eröffnung und Begrüßung
Geesken Wörmann
Vorsitzende des Landesbehindertenrats NRW

Die UN-Konvention jetzt umsetzen!



Dass die Menschenrechte in allen demokratischen Gesellschaften gewahrtsein sollten, klingt wie die Forderungnach einer Selbstverständlichkeit. Dennoch ist auch im 21. Jahrhundert diese Forderung in vielen gesellschaftlichen Bereichen von höchster Aktualität.



Delegiertenversammlung des LBR NRW am 03.02.2007

In einer einstimmig verabschiedeten Resolution appelliert die Delegiertenversammlung des LBR NRW an die Landesregierung, die Strukturen der Versorgungsverwaltung für den Schwerbehindertenbereich zu erhalten.