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Struktur

Der Landesbehindertenrat NRW e.V. (LBR NRW) wurde 1995 als ein Zusammenschluss von Landesverbänden der Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen gegründet. Die Organisationsstruktur mit den drei Säulen spiegelt die drei Entstehungsgeschichten der Behinderten-Selbsthilfe wider.

Das sind:

Die Landesverbände

1. die Landesverbände der beiden Sozialverbände VdK und Sozialverband Deutschland. Diese entstanden als Selbsthilfe der überwältigend vielen riegsopfer nach den beiden Weltkriegen, für die die öffentliche und gesellschaftliche Hilfe zunächst ganz unzureichend war.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter

2. die LAG Selbsthilfe Behinderter in Nordrhein-Westfalen mit ihren zurzeit 84 behinderungsspezifisch orientierten Mitgliedsverbänden. Unter ihnen sind als selbständiges Gründungsmitglied die Lebenshilfe NW. Die Interessen der Mitgliedsverbände der LAG Selbsthilfe Behinderter werden durch die LAG vertreten. Die Verbände können jedoch auf Antrag auch selbst Mitglied des LBR werden.

Die Selbsthilfe-Verbände

3. die Selbsthilfe-Verbände, die in der Einforderung und Wahrung des Rechts auf Selbstbestimmung einen besonderen Schwerpunkt ihrer Arbeit sehen:
die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL) und die LAG der Clubs Behinderter und ihrer Freunde (cbf).

Über diese Verbände repräsentiert der LBR ca. 85% der so betroffenen Menschen, die sich zu kollektiver Selbsthilfe organisiert haben. Kollektive Selbsthilfe heißt: Betroffene helfen Betroffenen in prinzipieller Gegenseitigkeit. Angehörige sind in die kollektive Selbsthilfe einbezogen, wo Art oder Grad der Beeinträchtigung des Betroffenen es erfordert.

[ Organisationsstruktur der Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen Organisationsstruktur der Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in NRW (entwicklungsgeschichtlich gesehen) ]